Die Natur als Kraftquelle - ein Gespräch mit Daniela Sarrazin und mir
Shownotes
Was macht die Natur mit uns? Und warum sehnen sich gerade heute so viele Menschen nach Wald, Wasser, Weite und Himmel?
Barbara Messer und Daniela Sarrazin sprechen über die Bedeutung der Natur als Kraftquelle, Resonanzraum und Lehrmeisterin. Über das absichtslose Sein, über Wege ohne Leistungsdruck und darüber, warum wir draußen oft leichter zu uns selbst finden.
Natur ist mehr als Kulisse. Sie spiegelt, beruhigt, konfrontiert und nährt. Sie schenkt Bilder, Metaphern und manchmal Antworten auf Fragen, die wir drinnen kaum hören können.
Eine Folge über Stille, Weite und die Kunst, sich vom Leben berühren zu lassen.
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00:00:00: Jetzt sitzen wir hier, Daniela und ich am See.
00:00:04: Bei strahlendem Sonnenschein.
00:00:06: Trotzdem tropft es von oben.
00:00:11: Es ist kein Regen, sondern es ist ein Baum, eine Baumort die irgendein Wasser abtropft.
00:00:18: Eine Rubine oder Scheinrubine?
00:00:20: Weißt du wie der Baum
00:00:21: heißt?
00:00:22: Nee, ich kann's nicht richtig identifizieren.
00:00:25: Wir haben sie neulich auf dem Spaziergang.
00:00:27: Da sind auch drei, vier, da gehen wir durch den Waldstück ... Und dann tropft es.
00:00:32: Es ist strahlender Sonnenschein und es tropft!
00:00:35: Ich werde das mal mit CGPT erarbeiten, was für ein Baum ist... Aber wir wollen über die Natur sprechen.
00:00:41: Ja, dass ist auch schon der richtige Einstieg dafür, dass wir in der Natur sitzen auf den Schalsee schauen und ja quasi von oben betrüpfelt werden genau.
00:00:54: Die Natur ist uns beiden wichtig glaube
00:00:58: ich noch?
00:01:01: erst letztes Jahr, das erste Mal live gesehen und davor immer gegenseitig verfolgt.
00:01:06: Das eine ist, dass es unterwegs sein und das unterwegs sein gerne in der Natur auch.
00:01:11: Und das andere ist aber die Natur auch wirklich als Arbeitsraum, als Inspirationsraum oder als Schaffensraum anzusehen und als große Metapher.
00:01:21: Nämlich ist die Natur eine Metaphe.
00:01:23: Es ist kein Wasser, das ist ein bisschen klebrig was hier runter fällt.
00:01:27: Vielleicht sollten wir den Platz doch wechseln?
00:01:31: Lass uns da mal ein.
00:01:32: Wir wandern jetzt einfach von einer Bank zur nächsten rüber.
00:01:34: Ja, dann
00:01:34: wandern wir noch
00:01:35: einmal während
00:01:35: des Gesprächs von einer bank zur nächsten.
00:01:39: Naja die Perspektive auf den See ist jetzt auch wieder ein bisschen besser weil für mich es ja ein See oder besser gesagt einen Fluss eine Metapher für im Fluss mit mir selbst sein und deswegen nehme ich Menschen sehr gerne mit auf dem Fluss vorzugsweise in Kajak Bringe sie sozusagen in dem Moment, in die Natur und damit in die Stille, in der Ruhe, in den Begegnungen mit sich selbst.
00:02:08: Und deswegen liebe ich diesen
00:02:09: Coaching-Raumnatur.".
00:02:12: Ich benutze ihn ja gar nicht so sehr für meine Arbeit.
00:02:15: Ich benutziere ihn ja für mich.
00:02:16: Also ich bereite mich vor indem ich so viel gemütlich draußen bin Ich versuche, die Natur als Raum reinzuholen.
00:02:24: Also was bedeutet es natürlich zu sein?
00:02:27: Was bedeutet das Teil von etwas zu sein?
00:02:29: für mich ist dieses... Deswegen lebe ich ja auch hier oben.
00:02:32: Hier ist einfach so viel Natur und so viele Tiere unter Mensches in der Minderheit Und das finde ich ein Lehrstück.
00:02:38: du hast drin im anderen Gespräch von Demut gesprochen.
00:02:41: demut erlebe ich in der natur sehr sehr intensiv dass sich staune über dieses kunstwerk wie das alles mit einer zusammenhängen die Natur das teilweise echt noch kompensieren kann, was wir Menschen ihr antun.
00:02:55: Und es ist für mich ein Sinnbild für Leben, für Veränderung, für Transformation und ich brauche zum Beispiel das Wasser um meine Energie umzuwandeln.
00:03:06: Ich gehe da rein und gebe irgendwas ab und komme wieder raus und habe etwas Neues.
00:03:11: Wenn ich letzte Woche nach den zwei Trainingstagen in einem Hotel, was für mich eine Herausforderung Dann habe ich erst mal mich an den See gesetzt und bin in den See gegangen.
00:03:20: Und in dem Moment, wo ich im Wasser bin, kann ich – weiß ich nicht – das ist für mich ein göttlicher Zustand.
00:03:26: Das heißt, ich benutze sie ganz viel um klar zu werden, um Inspiration zu holen, um auszuruhen, um zu trauern, um diese Dinge.
00:03:35: Dadurch ist es eigentlich klar, dass es ein sehr kostbarer Raum ist.
00:03:39: Es ist überhaupt der Urzustand!
00:03:41: Alles andere sind reingebaute Städte und Dörfer und Fabriken- und Gewerbegebiete künstliche Räume, die wir geschaffen haben.
00:03:49: Und ich mir vorstelle eine Schule ist draußen.
00:03:53: Der Unterricht findet draußen statt.
00:03:55: gut wenn es dann kalt ist und schneit dann könnte man vielleicht kurz reingehen aber generell draußen zu lernen in diesem Raum der so vieles ordnet und in Ordnung bringt würde soviel verändern.
00:04:07: Ich finde das auch immer wieder spannend Wenn ich in der Natur unterwegs bin bestimmten Tierarten sehr häufig.
00:04:18: Ich bin ja selber Business-Kältin, da bist du ja nicht ganz unbeteiligt dran, dass ich wirklich mal beides zusammengebracht habe.
00:04:25: und das ist für mich dieses alte Wissen der Kälte einfach ein unglaublicher Schatz auf den ich sehr gerne zurückgreife.
00:04:36: und deswegen ist es auch so, dass sich mit dem Begegnung die ich habe in der Natur in Resonanz gehe und mir immer wieder anschaue, welche Tiere sind immer wieder sozusagen auf meinem Weg?
00:04:49: Und wofür stehen die?
00:04:51: Weil es ist ja tatsächlich so dass die indigenen Völker sogenannte Krafttiere haben.
00:05:00: Da gibt's total viele Dokumentationen drüber und das ich dann wirklich nochmal nachlese wenn mir eine bestimmte Tierart regelmäßig begegnet.
00:05:10: was darf ich vielleicht von denen lernen.
00:05:12: Was habe ich da für eine Inspiration?
00:05:14: Und da war ich letztes Jahr total begeistert, weil ich tatsächlich immer wieder mit dem Fischreier Kontakt hatte und der Fischreihe steht für die Intuitionen und die Verbindung zum Wasser um das Thema nochmal aufzugreifen.
00:05:28: Der hat mich dann begleitet als ich komplett einmal über die Altmüll mit dem Kaya gefahren bin.
00:05:34: Immer wieder war dieser Fischreicher links und rechts erflogen über mir.
00:05:38: Und ja, das war einfach total schön da auch in diese Natur einzutochen und diese Weisheiten auch altes Wissen zu nutzen.
00:05:50: Für mich zu nutzen und zu gucken was mache ich jetzt damit?
00:05:53: Was will mir das denn aufzeigen?
00:05:54: Ja, das ist ein schönes Bild!
00:05:56: Bei mir ist die Frage oft wenn ich mit Führungskräften zum Beispiel arbeite, was meine Hauptkunden sozusagen sind... Also was hast du alles in dir?
00:06:06: Wenn ich mich jetzt auf die Einladung von Oria Mountain Dreamer beziehe, gibt es da den Satz Was hält dich von innen aufrecht wenn alles andere wegbricht?
00:06:14: In der Zeit leben wir meiner Meinung nach.
00:06:15: Es bricht total viel weg.
00:06:17: Das heißt was ist mit meiner inneren Fülle Mit meiner innern Klarheit Mit meiner erinnernd Kraft?
00:06:21: Und was startet mich aus?
00:06:23: und das etwas was ich viel vorlebe und leere?
00:06:27: Was stattet mich aus, zum Beispiel das Wissen um ein persönliches Krafttier?
00:06:31: Oder dass ich z.B.
00:06:33: etwas von draußen hineinnehme Lieblingsgegenstände Bilder Naturbilder diese Metaphern.
00:06:39: jetzt ist ja dieser kleine Käfer zum Beispiel.
00:06:42: Dass ich mich frage was zum Beispiel außer Natur kann Ich auch einfach nur gedanklich mitnehmen in meiner Arbeit wo ich mich daran orientiere dass ich zum Beispiel Besonnenheit habe.
00:06:52: Ja besonnenheit ist für mich eine ganz wichtige Eigenschaft, dass wir nicht gleich ausflippen bei allem sondern besonnen werden.
00:06:59: Ich darf das sagen weil ich früher sehr schnell ausgeflippt bin.
00:07:01: ja also alles wovon ich spreche habe ich auch durchschritten.
00:07:05: Das heißt die Schattenseite von der Besonnenheit kenne ich auch sehr sehr gut.
00:07:10: Alleine der Begriff der Besonenheit.
00:07:11: Wir werden gerade besonnen und was ist es schön in der Sonne zu sitzen Und diese Natur als Kraftort Die wir aber auch in die Zivilisation mit rübernehmen können.
00:07:22: das finde ich auch total wichtig für Menschen, die in die Verantwortung gehen wollen.
00:07:28: Die Kraft brauchen.
00:07:29: Die Natur gibt
00:07:30: Kraft.
00:07:31: Ja und das ergibt ja wenn du sagst Kraft dann geht es ja natürlich auch noch einen Schritt weiter.
00:07:37: ich arbeite ja unfassbar gerne mit Kräutern, mit Pflanzenkunden.
00:07:44: Ich finde dass uns die Natur auch viel zur Verfügung stellt und sei es auch nur banal in den Seminaren mit einem tollen Tee, der direkt aus der Natur stammt.
00:07:55: Der uns kräftig, der uns unterstützt in dem was wir tun... Was ich esse?
00:08:01: Ich finde das auch ganz wichtig!
00:08:02: Was esse ich?
00:08:04: Was für Lebensmittel nehme ich zu mir?
00:08:06: Wo kommen die her?
00:08:07: Wie viele Vitaminen stellen sie mir zur Verfügung?
00:08:12: ist das gutes Essen Nährt es mich oder ist das Essen, dass mich vermeintlich settigt aber nicht ernährt?
00:08:19: Da gibt manch ein Unterschied.
00:08:22: Und das ist ja auch alles Natur.
00:08:26: also da bin ich auch mittlerweile so, dass ich sehr zu schätzen weiß was gute Lebensmittel zum Beispiel auch mit mir machen mit meinem Körper.
00:08:35: Absolut, das ist ja ... Also richtige Lebensmittel.
00:08:39: Keine Convenience, keine Cornflakes.
00:08:41: Sondern Lebensmittel kommen aus der Natur.
00:08:44: Das ist schon in sich.
00:08:46: Eine Kartoffel ist draußen und ein fertiger Tiefkühlpommer ist nicht mehr.
00:08:51: Da ist wieder was dazwischen gewesen, was nicht natur- und natürliche ist.
00:08:58: Die eigene Natur zu entdecken, zur eigenen Natur zurückzukommen, es ist die eigene Natur.
00:09:02: Und wenn wir uns hineinbegeben in die Natur draußen Dann kommen wir auch mit unserer Natur in Berührung, weil wir die Zeichen lesen dürfen.
00:09:11: Also ich habe sehr viel bei Meredith Little und Susanne Bates oder Bates – ich kann es mir immer nicht merken – Gelernt zwischen Maninnen und Meredith Little kommt aus Kalifornien und hat die vier Grenzen sozusagen mit ihrem Mann entwickelt dass du vier große Schwellen hast und in den Seminaren mit den beiden haben wir jeden Tag Schwellengänge in die Natur gemacht.
00:09:41: Das heißt morgens gab es ein Teaching.
00:09:43: Wir haben den Thema aufgegriffen, wir haben die ganze Woche fünf, sechs Tage ein Thema über gehabt und das gab einen Unterthema eine Frage so und den Nachmittag muss man dann alleine in die Naturschwelle überschreiten allein ohne miteinander zu sprechen am besten ohne Handy und achten auf dass was uns wieder fährt genau das was du gesagt hast welche Tiere treffe ich welche Pflanze fällt mir vielleicht auch auf.
00:10:05: Dann kommen wir zurück und dann wurde das gespiegelt erzählt, was wir erlebt haben und saß in einer kleinen Runde oder auch in der großen.
00:10:14: Und dann geht das los mit... Ich hörte eine Frau die saß mit einer anderen Frau im See und als sie sich hingesetzt haben, haben sie schon drei Raupen gesehen.
00:10:23: So wenn ich jetzt weitererzähle, dann erzähl ich das.
00:10:25: also dann erzählt diese die Anderen auch, was sie hören.
00:10:28: und in diesem spielenden Erzählen steckt eine unglaubliche Essenz.
00:10:32: ja Also mich hat zum Beispiel bei einem der wichtigsten Schwellengänge den Reier entdeckt, wo ich gemerkt habe.
00:10:37: Der Reier ist für mich das Tier was mir das Sinnbild bringt für Projektion weil ich hatte viel mit Projektionen zu tun und ich hab ihn gesehen und der Reier kann sich ja an die Seite drehen man sieht ihn noch aber es nicht mehr von der Seite zu sehen sondern von vorne.
00:10:52: Ich kann nicht mehr projizieren.
00:10:54: also der Umgang mit einer Projektion is für mich seitdem dass ich mich an die seite drehe aber trotzdem da bleiben.
00:11:00: Und das zweite Mal, da habe ich einen Tierschädel gefunden.
00:11:02: Ich glaube ein Rehschädel und der hat mich angesprochen gesagt du musst dich verändern Sonst stöpst du und selbst ich bin noch nicht tot, weil ich hier noch liege.
00:11:11: Also es geht immer weiter Und wenn man das dann abends noch erzählt in der Runde Dann kriegst Du noch die Sichtweisen Der anderen, die auch den ganzen Namen der Natur waren Wie die Zeichen der Natur lesen und welche Interpretation oder Bedeutung da drin stecken.
00:11:25: Das ist nicht einfach nur ein Regenwurm, den ich zufällig treffe sondern Das kann weit aus mehr sein, dann findest du das Hirten-Teschelkraut Weil er das kleine Herzt dran ist, weil Liebe für dich so wichtig ist Das eine meiner Kraftpflanzen.
00:11:39: Auch sich damit zu beschäftigen und nicht zu sagen, das ist doch Humbug!
00:11:43: Das sind irgendwelche komischen Völker die sich an sowas orientieren.
00:11:45: Das ist für mich persönlich extrem kraftvoll.
00:11:49: Na ja gut aber da sind irgendwie komische Völker, die sich damit beschäftigen.
00:11:54: Es gibt so viele Menschen denen ich teilweise auch in Bayern begegne ältere Bauern bei denen ich auf dem Hof stehe mit meinem Camper-Van Und die mit mir ein Gespräch führen und sich darüber freuen, dass ich noch überhaupt jemand interessiert für altes Wissen.
00:12:11: Weil das ist altes
00:12:12: wissen?
00:12:12: Das ist alt es wissen!
00:12:13: Das ist Altes Wissen, mit dem die Landwirte früher gearbeitet haben.
00:12:19: Die drei Felderwirtschaft... die Gärten, die angelegt wurden um sich selbst zu versorgen nach den Krieg.
00:12:26: Also das ist alles altes Wissen.
00:12:27: Das ist nicht irgendwie aus den Fingern gesaugt oder es haben sich jetzt irgendwelche Leute mal ausgedacht sondern... wirklich der Ursprung.
00:12:36: Ich finde es erschreckend, dass ich mich rechtfertigen muss, das ich an altes Wissen andocke weil es zeigt wie sehr wir uns von dem weg entfernen
00:12:45: können.
00:12:45: Das ist für mich auch wenn man sich über mit Zukunftsfähigkeiten und wie wird die Welt weitergehen?
00:12:50: was ist Innovation?
00:12:52: Für mich ist innovativ das traditionelle wieder neu zu betrachten und das ist ja teilweise Jahrtausende alt.
00:12:59: Das heißt, da ist eine riesige Kraft, die uns ausgeredet wird.
00:13:02: Die nicht mehr relevant sein sollte.
00:13:04: Wie sagt es auch einfach einen guten Garten zu gestalten ohne Chemie?
00:13:08: Das ist ganz altes traditionelles Wissen.
00:13:11: Kräuterheilkunde, dann machst du ne Brennnesseljauche, dann machst du das... Das ist sehr gehaltvoll und sehr getragen.
00:13:19: Deswegen ist diese Natur meiner Meinung nach wirklich unser Zuhause.
00:13:23: Ich hab das Zitat nicht, aber ich habe mein Buch dabei.
00:13:26: Da steht das Glaub ich gleich vorne an.
00:13:31: Da ist ... Nee, in einer Stelle steht das?
00:13:37: Ich guck das noch mal nach.
00:13:38: Vielleicht denkst du noch
00:13:39: mal parallel über etwas nach.
00:13:40: Ja, ich denke tatsächlich parallel über was nach, weil ich denke die ganze Zeit so... Ich habe mich immer gefragt, nachdem ich Agrarwissenschaften studiert habe, was mache ich denn damit?
00:13:52: und mittlerweile denke ich mir Gott sei Dank hab ich aufs Gescheites gelernt also im Sinne von Ich müsste mich tatsächlich wieder reinfuchsen in Ackerbau.
00:14:06: Aber trotz alledem ist es mir nicht fremd und ich glaube, dass dieses Wissen in der Zukunft wirklich gebraucht wird auch das Wissen um die Naturheilkunde über Wildkräuter die wachsen und ich sehe ja auch was für einen Zulauf.
00:14:28: Zum Beispiel Kolleginnen, die das in Pappenheimer am Campingplatz anbieten mit Heldkräuterkundeschulung oder Retreats Welchen Zulauf die haben?
00:14:37: Was für ein Interesse auch
00:14:39: da ist.
00:14:39: Das ist eine Sehnsucht des Menschen, sich in der Natur wieder
00:14:41: auszukennen
00:14:42: oder anzukommen.
00:14:43: Ich überfliege gerade das Kapitel.
00:14:45: Da ist der Clemens Aweil, der für mich ein großes Vorbild war.
00:14:49: Der Gesundheitsaspekt der Natur Stressabbau.
00:14:51: In Japan gibt es Krankenhäuser draußen Waldbaden was ich so einen absurden Begriff nicht.
00:14:56: Warum gehe ich nicht einfach in den Wald?
00:14:58: Nein, das heißt jetzt schon wieder Waldbaden.
00:15:00: Stressabbau sind so viele, die darüber sprechen... Früher wurden die Patienten in die Sonne geschoben mit den Betten oder mit Blick auf die Berge.
00:15:09: Das gibt es alles nicht mehr.
00:15:11: Die Bewohner betten früher raus, in den Park geschoben damit die pflegebedürftigen mindestens zwei drei Stunden draußen sind.
00:15:18: ja weil das heilsam ist im Park zu sein.
00:15:21: Ja das ist auch nach wie vor ganz klar dass Licht, Licht ist uns wichtig.
00:15:28: wir brauchen Licht Wir brauchen Wärme.
00:15:33: Also das ist ein Kapitel, wo könnte ich ewig drüber sprechen.
00:15:36: Wir haben im gemeinsamen Bekannte Isar und Julian...
00:15:41: Marc?
00:15:43: Und mit ihm habe ich neulich gesprochen und er sagte die Landschaft prägt oder verändert den Menschen.
00:15:48: Das ist ziemlich auch etwas mich zu erlauben, dass die Landsschaft auf mich wirkt.
00:15:55: Und dass ich mir Zeit gebe sie zu betrachten und in sie zu versinken oder in ihr zu landen mich zu lernen, Teil von ihr zu werden.
00:16:03: Das war für mich als Norddeutsche auf meiner Alpenüberquerung so wahnsinnig schwer.
00:16:08: erst mal in den Bergen zurechtzukommen das Wetter zu deuten die Himmelsrichtungen zu erkennen bis ich dann nach ein zwei Wochen merkte brauche ich für mich hier so sauwohl.
00:16:18: weil ich es aber auch gelernt habe ich musste mich einfinden
00:16:21: ja?
00:16:22: Ich finde das total schön weil dieser Impuls mit dem Norddeutje kam mir gerade eben auch.
00:16:28: Das ging mir gestern so, und schon auch vorgestern als ich mit meinem Camper-Van wieder durch diese Landschaft gefahren bin.
00:16:35: Als gebürtige Norddeutsche die ja schon viele Jahre in Süddeutschland sind ist es so dass auch die Natur und Landschaft alte Dinge wieder reaktiviert.
00:16:47: also mir ging's so das als ich denn auch die Umgebung hier wahrgenommen habe aus so dieser Weite Das Platte-Land im wahrsten
00:16:57: Sinne.
00:16:58: Du
00:16:58: kannst wirklich weit schauen, das verändert ja auch wieder die Perspektive.
00:17:01: so wie viel Sicht habe ich?
00:17:03: Wie viel Sicht kann ich arbeiten?
00:17:07: Was stellt sich mir in den Weg und in den Bergen?
00:17:10: Das sind alles so Sachen.
00:17:11: Ich kann damit wunderbar arbeiten Und wie gesagt es reaktivierte auch So dieses mit Wasser verbinde ich die Segel richtig setzen Manchmal auch zu erkennen dass ich vielleicht den Kurs verlassen habe.
00:17:26: Welchen Kurs hab ich denn überhaupt?
00:17:28: Wie stelle ich meinen inneren Kompass neu ein, wo steht er gerade?
00:17:33: Ich eiche ihn jetzt gerade
00:17:35: gefühlt
00:17:36: in der Natur um dann wieder zurückzukehren in ein anderes Landschaftsbild.
00:17:41: und dieses Landschaftspild um da Julian auch wieder aufzugreifen prägt natürlich die Menschen auch wieder.
00:17:47: und ja das alles ist alles da und kostet uns nichts.
00:17:52: es kostet nicht.
00:17:54: Ich habe noch einen Gedanken, den ich jetzt hier einführen möchte.
00:17:57: Es geht ja immer darum oder oft den geeigneten Hotel- oder Tagungsraum zu finden.
00:18:04: Ich poste da manchmal drüber und dann kriege ich ganz viele Zuschriften.
00:18:08: Aber ich mache das ganz toll mit meinen Kunden!
00:18:10: Wir gucken uns das an.
00:18:10: Ich gehe immer in die Natur
00:18:12: usw.,
00:18:13: wieso gehst du in solche Räume?
00:18:15: So natürlich kann auf der einen Seite sagen, ich such mir den besten Raum aus.
00:18:21: Für mich ist es viel interessanter.
00:18:22: Ich habe einen Scheißraum, aber was kann ich geiles draus machen?
00:18:25: Also das sind für mich so Leerstücke.
00:18:27: Schlimm sind Hotelräume, die da Kunde bucht und ich da auch keine Lust hab, Einfluss draufzunehmen.
00:18:33: Manchmal nehme ich Einflüsse, manchmal lohnt es sich nicht mehr, dann mache ich's trotzdem.
00:18:38: Wo ich nur Häuserfassaden sehe, das ist mir anstrengend.
00:18:40: Ich muss zumindest ins Himmel sehen oder wenns besser ist noch ein Busch... Also das ist für mich etwas, challenge ich mich, wachse ich mich und lerne in dem ich nicht den perfekten Raum in der Natur habe.
00:18:52: Und dann stelle ich nämlich fest was ich bräuchte.
00:18:54: Das macht mir die Bedeutung der Natur für mich wieder bewusst und ich kann ja hinterher oder abends noch mal rausgehen.
00:19:02: Was ich extrem wichtig finde.
00:19:04: wie gehe ich damit um wenn ich die Natur eben nicht so habe?
00:19:07: Wie hole ich sie mehr in den Raum?
00:19:09: Wie ändert sich meine Natur wenn ich keine Natur habe?
00:19:13: Wenn ich in einer Innenstadt bin, erinnere mich an die Trainingstage in Shanghai.
00:19:19: In dieser riesigen Metropole.
00:19:21: Ich habe mich zwischendurch nur mal kurz auf den Rasen auf dem Betriebsgelände gesetzt und dann bin ich wieder in den Schulungsrahmen.
00:19:26: Und in der Stadt war für mich dann die Gärten.
00:19:29: also ich bin immer raus und hab versucht was Grünes zu sehen Und das war so.
00:19:33: Jeder hat jeden Park genutzt und jeder war glücklich draußen zu sein, die Menschen haben ganz viel in diesem Parks gelebt obwohl sie in einer
00:19:39: riesigen
00:19:40: Metropole waren der Central Park in New York.
00:19:42: was findet da einen Leben statt?
00:19:44: weil die Menschen dieses geführt dort nutzen um sich zu erholen Sport zu machen oder ja auch jemandem zu erschießen wie John Lengden.
00:19:52: ich glaube es ist genau da auch gewesen oder da ist die Erinnerungsstätte.
00:19:56: mit seinem Imagine fällt mir dabei gerade ein Ja, wieder.
00:20:01: Das ist ein unendliches Thema und auf den Punkt gebracht ist es für mich total wichtig dass wir uns in der Natur auskennen so gut wie möglich, dass wir Tiere und Pflanzen bestimmen können das wir sie beobachten.
00:20:14: ich gucke den Kranischen hier so gerne zu holen.
00:20:16: jetzt sind sie im Moment nicht so sichtbar.
00:20:18: Im Winter sieht man ganz viel.
00:20:19: Ich beobachte die gerne, wo fliegen sie hin?
00:20:21: Wo sind die?
00:20:22: Hier ist ein großer Schwarnenschwarm von fast Achtzig-Schwenen.
00:20:26: Wo sitzt der gerade?
00:20:27: Wo hält er sich auf?
00:20:28: Wie sind die miteinander?
00:20:29: Also dieses Spiel, das Zusammenspiel... ...ist so unglaublich wertvoll und ich... Je mehr Digitalisierung, je mehr KI, je meer.
00:20:38: Bitte raus in die Natur und in die richtige Natur ohne gleich das Radio anzustellen auf der Badewiese, weil er am Sonntag so langweilig
00:20:46: ist.
00:20:46: Näher und vor allen Dingen ohne Absicht.
00:20:49: Ich finde es auch ganz wichtig dass ich absichtslos in die Natur gehe.
00:20:52: Weil jetzt ist das auch so!
00:20:57: Dann kann ich mich nur entspannen und alles andere nicht zulassen.
00:21:00: Aber ich gehe schon raus, wenn ich einen großen Denkprozess bin in der große Vorbereitung.
00:21:05: Ich habe den neuen großen Vortrag.
00:21:06: Ich gehe ganz viel raus und sage jetzt mit der Frage gehe ich meine große Spaziergang-Grunde und dann denke ich während ich draußen bin beim Gehen darüber nach.
00:21:15: Das ist bei mir die Absicht Ideenfindung, Ideenbearbeitung, Vertiefungen von etwas auf dem Spazielgang.
00:21:21: Ja aber bei... Korrigier mich, wenn ich das missverstehe.
00:21:25: Aber bei dir darf dann auch alles kommen?
00:21:28: Ja, dann kommt natürlich noch mehr, das stimmt.
00:21:30: Genau und das ist ein Unterschied ob ich mich selber ein Lader gefühlt mit einem Thema in die Natur zu gehen und alles was ich zeigen möchte, dass sich zeigen oder ob ich in die natur gehe und sage ja ich muss mich jetzt entspannen und deswegen mache ich hier einen Gewaltmarsch durch den Wald und danach bin ich entspannt.
00:21:49: Das versteh' ich.
00:21:52: Ich bin ja auch mehr draußen als drinnen.
00:21:55: Bis auf den ganz harten Winter, das Absichtslose.
00:21:59: Wir müssen einen Endpunkt finden.
00:22:01: Es ist mir zu heiß langsam.
00:22:04: Es tröpfelt und es wird heiß.
00:22:07: Die Natur ist ein Lehrmeister unserer Begrenzung des Menschseins.
00:22:13: Das zeigt uns die Bedürfnisse
00:22:14: auch.
00:22:15: Nämlich das Bedürfen, jetzt aus der Sonne rauszugehen oder etwas zu trinken und diesen Bedürfe nachzugehen.
00:22:23: Das könnte für mich ein wunderbares Learning aus unserem Gespräch hier in der Natur, unser Naturgespräch sein.
00:22:30: Am Schalsee wirklich zu sagen ich komme in Kontakt mit meinen Bedürfnissen
00:22:36: in der Nacht.
00:22:37: Sie werden mir weitaus deutlicher.
00:22:42: Ich danke dir auch für dieses Gespräch und dann machen wir keins mehr, weil mir das jetzt
00:22:46: zu meint.
00:22:46: Ich möchte auch weiterfahren!
00:22:48: Ja
00:22:48: auf Wiedersehen.
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