Die Liebe nach der Liebe

Shownotes

SHOWNOTE

Es gibt Beziehungen, die enden durch Trennung.

Und es gibt Beziehungen, die enden durch den Tod.

Doch was geschieht danach?

In dieser Folge sprechen Barbara Messer und Heiko Gruner über die besondere Erfahrung, einen Menschen zu lieben, dessen früherer Lebenspartner gestorben ist.

Ausgangspunkt ist eine Trommel aus Pferdefell, die Barbara einst für ihre Trauerarbeit anlässlich des Todes von Josef bauen ließ. Als sie diese Trommel bei einer Schwitzhütte an Heiko weitergibt, entsteht ein Moment, der weit über einen Gegenstand hinausweist.

Die beiden sprechen darüber, wie frühere Partner Teil der eigenen Geschichte bleiben, ohne zu Konkurrenten einer neuen Liebe zu werden.

Es geht um Elli und Josef. Um Verlust und Verbundenheit. Um die Frage, was Trauer mit einem Menschen macht und wie sie ihn verändert.

Dabei entsteht ein wichtiger Gedanke:

Liebe endet nicht mit dem Tod.

Sie verändert ihre Form.

Barbara und Heiko sprechen über das Wort „Loslassen“, das ihnen oft zu einfach erscheint, und über das „Lösen“ – einen bewussten Prozess, der Würde, Zeit und Aufmerksamkeit braucht.

Auch ganz konkrete Dinge bekommen dabei eine neue Bedeutung: Kleidung, Werkzeug, Erinnerungsstücke. Nicht als Reliquien einer Vergangenheit, sondern als Dinge, die weiterleben dürfen.

Eine Folge über:

– Verwitwung und neue Liebe – Trauer und Reifung – Würde gegenüber früheren Beziehungen – Loslassen und Lösen – Erinnerung und Gegenwart – Gegenstände mit Geschichte – Liebe nach dem Verlust – die Fähigkeit, weiterzulieben.

Eine stille und berührende Folge über die Erkenntnis, dass Liebe nicht weniger wird, wenn sie geteilt wird.

Und dass eine neue Liebe manchmal gerade deshalb möglich wird, weil eine frühere Liebe das Herz vorbereitet hat.

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