Geborgenheit - die Kunst zu bleiben
Shownotes
Was ist Geborgenheit?
Ist sie ein Gefühl? Ein Ort? Ein Mensch? Oder vielleicht etwas, das entsteht, wenn zwei Menschen aufhören, sich beweisen zu müssen?
In dieser Folge sprechen Barbara Messer und Heiko Gruner über ein Wort, das beide erst spät in ihrem Leben wirklich verstanden haben: Geborgenheit.
Sie erzählen von ihrem frühen Morgenritual des Anschauens, von Berührung und Nähe, von kleinen Momenten des Innehaltens und von der überraschenden Erfahrung, dass Liebe nicht an Leistung gebunden sein muss.
Das Gespräch führt nach Mykonos, zu einer kleinen Kapelle und zu einem frühen Geständnis ihrer größten Angst: dass jemand geht. Genau dort beginnt die Spur eines gemeinsamen Verständnisses von Sicherheit und Bleiben.
Die beiden sprechen über innere Kinder, Kissenkinder, Wärmflaschen, Rollenbilder, Sehnsüchte und Übertragungen – und darüber, wie alte Verletzungen aus Herkunftsfamilien noch heute Beziehungen prägen können.
Dabei entsteht keine Anleitung für Partnerschaft, sondern ein sehr persönlicher Denk- und Erfahrungsraum.
Eine Folge über:
– Geborgenheit und emotionale Sicherheit – Liebe ohne Leistung – innere Kinder und kindliche Räume – Körperkontakt und Rituale – Bindungsängste und das Bleiben – Paarperspektiven und Wahrhaftigkeit – frühe Verletzungen und neue Erfahrungen – Beziehung als gemeinsamer Lösungsraum – die Schönheit kleiner Augenblicke.
Womöglich erinnert diese Folge an eine Höhle aus Wolldecken, an Butterkekse unterm Tisch oder an das leise Wissen:
Ich darf sein.
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